Beim modernen Hausbau sind die unterschiedlichsten Dinge zu beachten. Die Dämmung und Isolierung eines Hauses ist mittlerweile aber mit das wichtigste, was beim Bau eines neuen Hauses von Bedeutung sein sollte. Hierbei geht es nicht nur um die Klimaziele der EU, die erreicht werden müssen, indem nicht mehr so viel Wärme aus den Häusern dringt, sondern es ist vor allem für den Hausbauer und letztlich Hausbewohner wichtig, dafür zu sorgen, dass die richtige Isolierung, Wärmedämmung und ein Schallschutz eingebaut werden, damit die Wohnqualität auf einem gewissen Niveau gehalten werden kann.

Um den Lärm von Nachbarn, Straßen oder anderen Einflüssen in der Umgebung draußen zu halten, gibt es verschiedene Möglichkeiten, die man für das neue Haus wählen kann. Die Schallübertragung von Außen (Schallquelle) ins Innere des Hauses muss so gering wie möglich  gehalten werden. Bei Schall ist es so, dass sich dieser in Form von mechanischen Schwingungen und Druckwellen ausbreitet. Um diese gar nicht erst ins Innere zu lassen, müssen die Wände eines Hauses entsprechend isoliert werden. Doch nicht nur die Wände sondern auch die Fenster sollten entsprechend ausgestattet sein. Hier gibt es so genannte Schallschutzfenster. Sie lohnen sich vor allem in Gegenden, die sich in der Nähe einer vielbefahrenen Straße befinden, die man sonst selbst in der Nacht laut hören würde.

Ob in Großstädten oder in der Vorstadt, sobald man in einer Gegend lebt, in der es tendenziell etwas lauter zugehen könnte, ist man mit Schallschutzfenstern neben der restlichen Isolierung des Hauses gut bedient. Nebenbei haben diese Fenster nicht nur den positiven Effekt, dass sie den Lärm draußen halten, sie speichern auch die Wärme im Haus besser als normale Fenster. So kann nicht nur nerviger Lärm vermieden werden, es schont auch noch die Heizkosten, wenn die Fenster richtig gut abgedichtet sind und so keine Zugluft durchlassen.

Dies ist nämlich der nächste Punkt, auf den man beim Hausbau dringend achten sollte. Die richtige Isolierung spielt eine wichtige Rolle, um die Wärme im Winter im Haus zu belassen, sowie im Sommer die Hitze von draußen nicht ins Haus zu lassen. Die Wärmenergie kann durch die richtige Wärmedämmung daran gehindert werden, nach draußen zu entfliehen. Dies ist nicht nur angenehmer, weil man so nicht ständig in der Zugluft sitzen muss, sondern es schlägt sich auch enorm positiv auf die Energierechnung nieder. Wer den ganzen Winter über heizt und trotzdem das Gefühl hat, dass sich die Räume im Haus nicht richtig erhitzen, der hat wahrscheinlich ein Problem mit der Wärmedämmung und sollte dringend etwas daran machen lassen.

Denn es ist tatsächlich erschreckend, wie sehr ein so uneffektiv beheiztes Haus ins Geld gehen kann. Dadurch, dass es zieht und kühl ist, neigt man natürlich dazu, noch sehr viel mehr zu heizen als sowieso schon. Das kann stark die Haushaltskasse belasten. Deshalb beim Hausbau lieber von vornherein ein wenig mehr Geld für die richtige Schall- und Wärmedämmung ausgeben und am Ende gemütlich im Warmen und Stillen sitzen, als sich im nachhinein darüber zu ärgern, was man verpasst hat. Nachbesserungen und Restaurationen sind nämlich ebenfalls keine billigen Angelegenheiten.

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