Eines der wichtigsten Attribute eines jeden Hauses ist seine Fassade. Und auch eines der finanziell anspruchsvollsten. Die Antwort auf die Frage, welche Fassade für Ihr Haus am besten geeignet ist, hängt gleich von mehreren Faktoren ab.

Eine Holzwandverkleidung sieht erhaben und luxuriös aus und evoziert keine raue, kalte und künstliche Umgebung, die unpersönlich wirkt.

Unschlagbare Holzfassade

Möchten Sie eine Fassade, die in Ihrem Haus als Wärmedämmung fungiert? Setzen Sie in diesem Fall auf eine Wandverkleidung aus Holz.

Einige von Ihnen sagen sich vielleicht, dass sich Holz für die Fassade nicht so gut eignet, obgleich es einen sehr schönen Eindruck machen. Aber es genügt sich vor Augen zu führen, warum dieses Modell zum Beispiel in den kalten skandinavischen Ländern angewendet wird, wo im Winter oft extreme Witterungsbedingungen herrschen, wenn die Temperaturen weit unter den Gefrierpunkt fallen und deutlich niedriger sind als in unseren Breiten.

Sie liegen daneben, wenn Sie glauben, dass eine Holzfassade nur an Holzbauten gehört. Im Grunde kann eine Holzverkleidung jedes Haus schmücken, sogar eines mit klassischem Putz. Ein weiterer Vorteil ist, dass sie „atmet“, also die notwendige Luft an die Wände lässt. Daher gibt es in Häusern mit Holzfassaden in der Regel kein Problem mit Schimmel.

Fassadendielen aus Fichte und Lärche

Außerdem stehen Holzfassaden Häusern sehr gut. Nicht nur traditionellen Häusern, sondern auch modernen. Und welches Holz eignet sich am besten für die Holzfassade? Sie haben die Wahl zwischen hartem und weichem Holz. Für die Herstellung von Fassadendielen werden am häufigsten Fichten- und Lärchenholz, wie für Nut- und Federbretter, verwendet. Am preisgünstigsten sind Fassadendielen aus weicher Fichte. Wesentlich widerstandsfähiger, nicht nur gegen klimatische Einflüsse, sondern auch gegen Fäulnis, sind Dielen aus sibirischer Lärche, die auch für Holzterrassen Verwendung finden.

Fokussiert auf Holzoberflächenbehandlung

Jedes Holz braucht regelmäßige Pflege. Das Wichtigste ist die Behandlung seiner Oberfläche in Abhängigkeit von der Holzart und Ihrem Geschmack. Allgemein gilt, dass weiche Hölzer mit Dünnschichtbeize und harten Schutzölen behandelt werden. Die gute Nachricht: Wenn Sie die Schutzanstriche regelmäßig erneuern, bleibt Ihre Holzfassade immer wie neu.

Verkohltes Holz mit silbergrauer Patina

Wenn Sie das regelmäßige Streichen von Holz abschreckt, können Sie zu verkohltem Holz greifen. Es handelt sich um eine jahrhundertealte Konservierungsmethode, die das Holz jahrzehntelang vor Schädlingen, holzzerstörenden Pilzen und Schimmelpilzen schützt. Verkohltes Holz ist jedoch auch gut wasserbeständig und zur Überraschung vieler sogar brandbeständig. Auch Holz ohne jegliche Oberflächenbehandlung, das mit der Zeit eine natürliche silbergraue Patina annimmt, ist bei Bauherren sehr beliebt. Rechnen Sie jedoch damit, dass die Südseite des Hauses, die mehr Sonnenlicht ausgesetzt ist, schneller vergrauen kann als die Nordseite.

Darüber hinaus zeichnet sich Holz auch durch eine hervorragende Schalldämmung aus, sodass Holzhäuser und Holzbauten nicht nur perfekt in die ländliche Umgebung passen, sondern sich auch für die Stadtbebauung eignen, wo reges Treiben herrscht.