Die tägliche Hausarbeit wird heute durch eine Vielzahl elektrischer Haushaltsgeräte unterstützt. Staubsauger und Dampfreiniger sorgen für ein sauberes und reines Umfeld, Waschmaschine, Trockner und Bügeleisen machen die Wäsche zu einer leichten Übung und auf die unzähligen kleinen und großen Geräte in der Küche möchte wohl heute kaum noch jemand verzichten. Allerdings tragen alle diese Geräte auch zu einer Erhöhung des Stromverbrauchs bei. Doch es gibt einige Möglichkeiten, wie sich dieser in Grenzen halten lässt, ohne auf den gewohnten Komfort verzichten zu müssen.

Alte Geräte durch neue ersetzen

Wie alle Produkte unterliegen auch elektrische Geräte einer stetigen Weiterentwicklung. Dabei stehen nicht nur Qualität und Funktionalität im Vordergrund, sondern auch der Energiebedarf. Durch den Einsatz neuster Werkstoffe und Technologien konnte der Energieverbrauch vieler Haushaltsgeräte wie Kühlschränke, Waschmaschinen, Elektroherde oder Wäschetrockner deutlich gesenkt werden. Auf dem Gebiet der Beleuchtungstechnik haben Energiesparlampen und LED-Leuchten die klassische Glühlampe schon fast verdrängt.

Doch woran erkennt man, ob ein Elektrogerät auch wirklich sparsam ist? Alle neuen Geräte besitzen ein sogenanntes Energielabel, das die Energieeffizienzklasse angibt. Das höchste Sparpotenzial liegt bei den Kühl- und Gefriergeräten sowie den Wasch- und Spülmaschinen, gefolgt von den Fernsehgeräten. Studien haben ergeben, dass ein mit Energiespargeräten bestückter Haushalt fast nur halb soviel Strom verbraucht, wie einer, der mit Altgeräten ausgestattet ist. Beispielsweise kann ein 3- bis 4-Personen-Haushalt durch den Einsatz energiesparender Elektrogeräte bis zu 400 Euro im Jahr an Stromkosten einsparen.

Altgeräte schrittweise durch neue ersetzen

Das soeben Gesagte bedeutet aber nicht, dass man sämtliche Altgeräte sofort durch neue austauschen muss. Dies wäre in Bezug auf eine umweltschonende Entsorgung der Altgeräte auch gar nicht vertretbar. Meistens genügt es, Geräte nach Ablauf der Nutzungsdauer durch ein neues zu ersetzen. Gleiches gilt auch bei anstehenden kostspieligen Reparaturen. Wer einen Umzug plant, wird ebenfalls das eine oder andere Gerät austauschen wollen. Auch der schrittweise Austausch von Glühlampen durch LED-Leuchtmittel oder Energiesparlampen bringt eine weitere Einsparung mit sich.

Energiesparende Geräte richtig nutzen

Der Effekt der Energieeinsparung hängt jedoch nicht nur vom Gerät selbst ab, sondern auch von seiner Handhabung. Vereiste Kühlschränke verbrauchen durch den Iglu-Effekt deutlich mehr Strom als solche, die regelmäßig abgetaut werden. Wasch- und Spülmaschinen verfügen meistens über Sparprogramme, deren Nutzung eine deutliche Einsparung an Wasser und Strom mit sich bringt. Ein weiteres Sparpotenzial liegt auch bei allen Geräten, die im Stand-by-Modus betrieben werden wie etwa Fernsehgeräte, Hi-Fi-Anlagen oder Computer. Während neue Geräte laut Verordnung noch maximal 1 W im Bereitschaftsmodus verbrauchen dürfen, liegt der Wert bei älteren Geräten weitaus höher. In diesem Fall hilft bei Nichtgebrauch eine gänzliche Trennung vom Stromnetz, etwa durch eine schaltbare Steckdosenleiste.